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Fantasy Filmfest Nights #08

Hi Folks,

welch ein Wochenende… ich war auf den Fantasy Filmfest Nights #08 in Stuttgart. Am Samstag hieß das 9h Dauerkino und Sonntag noch mal 7h Dauerkino. Es gab Höhen und Tiefen, aber alles in allem war ich sehr zufrieden mit der Filmauswahl.

Vorab die Rahmenbedingungen:
Die Fantasy Filmfest Nights sind ein Ableger des Fantasy Filmfest, und somit von denselben Leuten geplant, organisiert und durchgeführt. Eine Karte hat mich 8 Euro gekostet und ich habe mir über die 2 Tage verteilt 7 Filme angeschaut.

Hier das Programm:

Samstag:
14:00 Red Riding
16:00 Summer Wars
18:15 [REC] 2
20:15 Daybreakers
22:30 La Horde

Sonntag:
14:00 Splice
16:00 Survival of the Dead
18:00 Heartless
20:15 The Collector
22:15 The Shock Labyrinth: Extreme – 3D

Tag 1:

Der Samstag begann für uns nicht mit Red Riding, sondern erst mit Film 2 – Summer Wars. Summer Wars ist ein Japanisches Anime von 2009. Für den ersten Film hat er mir richtig gut gefallen. Der Film ist ein skurriler Genre Mix aus Sci-Fi, Nerds, Gamer-Scene gekoppelt an Second Life. Der Protagonist ist Admin für OZ (Second Life ähnliche Online Welt, in der man einfach alles machen kann). Die ganze Welt ist an OZ gekoppelt und ist dementsprechend angreifbar… Extrem bunt, extrem schnell, extrem japanisch… Admins und Samurais verbündet euch!

Am Anfang des nächsten Film\’s [REC]2 dachte ich mir – mist ich hätte mir den ersten anschauen sollen. Am Ende dachte ich nur ok vergiss es Teil 1 ohne mich. Der Film, die Idee war super. Spanischer O-Ton mit englischem Untertitel sogar irgendwie witzig… Rapido, rapido!!! Was aber auf Dauer anstrengend wurde, war einfach dieser Handcam Filmstil. Die erste Stunde ging es noch, aber ab dem Part mit der Handcam der Kids, wurde es nur noch schlimm… wobei mich interessiert ob es in Teil 1 auch um Dämonen und Co. geht oder ob das die Überraschung in Teil 2 ist.

So um 20:15 Uhr kam dann der wohl bei weitem am meisten erwartete Film des Samstags. Daybreakers hier als australisch/amerikanischer Film von 2009 mit entsprechender Starbesetzung – Willem Dafoe, Ethan Hawke und Sam Neill. In einem ziemlich ausgebrannten Genre, war der Film ziemlich interessant und gut gemacht. In naher Zukunft sind fast alle Menschen Vampire geworden. Die Seuche wurde durch eine einzelne Feldermaus ausgelöst und wurde von vielen als Segen empfunden. Die restliche (nicht verwandelte) Menschheit – im Matrixstil – wird von den Vampiren in Farmen gehalten um das Blut in Konserven oder als Kaffeezusatz an den modernen Vampir der Neuzeit verkauft. Die Blutzitzen werden trocken und so spitzt sich die Geschichte zu. Gute Schauspieler mit amerikanischem Ende… aber trotzdem gut.

Zu Guter Letzt an dem Samstag kam dann La Horde. Vorab die Frage kann es jemals zu viele Zombiefilme geben? Natürlich nicht, die Meister dieses Filmgenres versuchen sich jedesmal zu überbieten. Da kann also von eklig bis hin zu extrem lustig alles dabei sein. Dieser Französische Film kombiniert den Zombie Film mit einem französischen Gangster Vorstadt Film. Einige Teile erinnerten mich stark an Banlieue 13. Die harte, reale Gewalt aus den französischen Vororten lässt sich doch am Besten an Zombies ausleben. Definitives Highlight ist der alte Mann mit den archaischen Waffen.

Tag 2:

Der 2. Tag begann für uns direkt mit dem ersten Film pünktlich um 14:00 Uhr. Startfilm war hier Splice, ebenfalls wie Daybreakers gut besetzt mit dem Oskarpreisträger Adrien Brody. In Splice geht es um 2 Forscher die Gott spielen und ein neues Wesen aus Mensch- und Tiergenen erschaffen. Wen wundert’s das es komplett in die Grütze geht. An sich war der Film nicht wirklich schlecht, aber irgendwie kommt er nie wirklich in Fahrt.

Film 2 an dem Nachmittag war Survival of the Dead von George A. Romero. Die Frage ob es jemals genug Zombie Filme geben kann, bleibt hier natürlich bestehen. Einige der lustigsten Zombiekills überhaupt wurden hier mal wieder dargeboten (Feuerlöscherschaum, Leuchtpistole).

Zum letzten Film (für uns) Heartless kann ich nicht wirklich viel sagen, da ich ihn kaum verstanden habe, was die Dialoge betrifft. Von den Bildern her, sah der Film sehr interessant aus, aber für Oxford Englisch bin ich nicht geschaffen… ich muss mir den nochmal anschauen mit Untertiteln oder auf die deutsche Synchro warten…

Fazit:
Ein sehr geiles kleines Filmfest war am Ende für mich das Resultat… die Menschen / das Publikum wie immer mit allen Skurrilitäten versehen. Der Kellernerd aus der Nachbarschaft trifft auf den Vorstadtzombie von Nebenan… Ich werde auf jeden Fall auch nächstes Jahr wieder dabei sein und hoffe auf tolle Film beim nächsten Fantasy Filmfest.

One Comment

  1. Ben
    Ben 06/02/2017

    Schöne Zusammenfassung eines absolut gelungenen Events :)!
    Kann mich da nur absolut anschließen und jedem Fantasy / Sci-Fi/ Horror /Splater – Fan das Festival empfehlen.

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