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Konzert: Ensiferum, Graveworm, Communic

Als ich las, das Graveworm in Berlin (K17) spielen werden, war klar, da muss ich hin, da ich die Band noch nie vollzählig erlebt habe (einmal fehlte der Drummer wegen „Rückenschmerzen“ und das andere Mal fehlte die Keyboarderin). Also die Entscheidung ob ich da hingehe, war schnell entschieden, und da noch zwei Leute Bock auf das Konzert hatten war die Sache in Tüten.
Bis kurz vor Beginn der Show war im Vorraum nicht viel los, was auch verständlich war, denn zu meinem Pech kannte ich die Vorband nicht und da hab ich entschieden die schau ich mir an. Pünktlich zur Prime time um 20:15 Uhr, kamen Communic auf die Bühne. Ich war nicht vorbereitet auf den Einsatz der hohen Stimme von Sänger und Gitarrist Oddleif Strensland. Die Band war instrumentell gesehen nicht übel (sehr schöne Riffs und so), aber dieser Gesang verdarb mir den Spaß, dem Rest des Publikums schien die Band aber zu gefallen. 30 Minuten dauerte der Auftritt von Communic.

Fazit zur Band: Nicht schlecht, aber nicht mein Geschmack. Zum Glück wollte keiner eine Zugabe.

Plötzlich wurde es wieder leer um uns herum. Die Hälfte des Publikums flüchtete wieder in den Vorraum um dort die anstehende Umbaupause zu verbringen. Von anderen Konzerten habe ich gehört die Pause dauerte maximal 15 Minuten, aber in Berlin dauerte es natürlich annähernd 30 Minuten oder noch länger. Aber dann ertönte plötzlich das Intro von Graveworm und der Saal war plötzlich übervoll. Unter lauten Anfeuerungsrufen betraten die aus Süd-Tirol stammenden Schwarzmaler die Bühne. Im Publikum bildete sich sofort ein Mosh-Pit und durch die ersten Haare flogen durch die Lüfte. Ich war selbstverständlich kräftig am Nackenschrauben, da ich kein untruer Spinner bin, der bei einem GravewormKonzert mosht (wer moshen will kann zu nem scheiß Punk-Rock oder Hardcore Konzert gehen). Sänger Stefan Fiori grunzte so was von geil, es war der Hammer. Bei anderen Konzerten hatten die Band wohl Probleme mit dem Sound, dies war in Berlin nicht der Fall, oder ich habs nicht gemerkt. Als Zugabe gab unteranderem das Iron Maiden Cover „Fear of the dark“ was in der Menge Spitzenmäßig ankam und jeder der den Text kannte, mitgrölte. Unter lauten Zugabe-Rufen verließen Graveworm die Stage und machten Platz für Ensiferum.

Fazit zur Band: Endlich mal komplett erlebt und ein Hammererlebnis.

Ensiferum hatte ich schon mal beim Party-San Open-Air 2004 erlebt, und war so was von begeistert, das ich mir die beiden Alben gleich besorgt habe als ich wieder vom Festival zurück war. Gegen 22:30 Uhr oder so wurde es dunkel und das lange Intro ertönte. Sänger und Lead Gitarrist Petri Lindroos betrat die Bühne mit einem netten (eher schwul, aber egal) Cowboyhut im Kuh-Design. Instrumentell gesehen war die Band mal wieder ein voller Genuss. Der Sänger mit den klaren Vocals (Markus Toivonen), kam ein wenig schwach rüber an dem Abend, eventuell war der Sound nicht so toll abgestimmt oder ihm versagte ab und zu die Stimme. Aber Trotzdem hat er eine spitzen Stimme die einfach zu dieser Band passt und gehört.

Fazit zur Band: Hammer Spaß Truppe, spitzen Musik, jedem zu empfehlen.

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