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Konzert: Opossum im K17

An diesem verdammt sonnigen Tag stand das K17 Summer Battle auf dem Programm. Die Bands die da spielen sollten waren Playbackers, Each Soul, The Nukes, Bintan Spring, Zerrbild und Qirex. Da die Playbackers und Qirex nicht angetreten sind, kamen dafür Drop Out und das Gürteltier aus Potsdam, mit dem verheißungsvollen Namen OPOSSUM. Für die jenige die OPOSSUM noch nicht kennen, hier eine kleine INFO: OPOSSUM kommen aus Potsdam und spielen herrlichen Melodic – Black Metal. Ich war natürlich nur wegen Opossum da, habe aber trotzdem versucht mir einige der anderen Bands rein zu ziehen.

Die Konzerte begannen um 20:00 Uhr, nachdem die Reihenfolge der Bands ausgelost wurde. Wir kamen erst um 9 Uhr dazu mal rein zu schauen, da einige von uns zu spät kamen, oder mal anders gesagt wir hatten keinen Bock uns die Grütze von den anderen Bands anzuhören. Als wir dann das K17 betreten haben, haben schon wir schon 2 Bands verpasst und es spielte gerade Drop Out. Was kann man zu der Musik sagen, ich bin zwar kein Punk Rock Fan, aber das war mir echt zu viel. Mit so grandiosen Texten wie „Du bist schön, deine Fotze schmeckt nach Fleisch“, ist eigentlich alles gesagt. Aber dann war es endlich so weit, Opossum war an der Reihe. Das Konzerte begann mit einem Intro, welches nach ein paar Minuten anfing zu hacken, was den Anfang des Konzertes minimal verzögerte, aber egal, Opossum betrat nun endlich die Bühne. So gemischt wie ihre Musik, war auch die Band. Der Sänger und Liedgitarrist erschien mit Corpse Paint auf der Bühne, der Bassist mit einem Schottenrock, der Drummer natürlich mit Oberkörper frei und die Rhythmusgitarre personifiziert als Froschi erschien in einer Death – Metal Kluft. Und genau das macht die Band so interessant, denn die Musik ist laut eigen Aussage zwar Melodic – Black Metal, es finden sich aber auch Pagan und Death Metal Elemente in der Musik wieder, was genau mein Geschmack ist. Das Konzert ging sollte etwa ne halbe Stunde gehen, was leicht überzogen wurde, da die Band den Fans so was von eingeheizt hat. Diese Energie auf der Bühne, es war der Hammer. In der ersten Reihe, nur kreisende Köpfe und fliegende Haare. Noch mal fettes Lob an meine mit Head – Banger – Kollegen Lars, Chrisi, Oschi, Haker und Camper. Nach dem Konzert war erstmal Nahrungsaufnahme angesagt, immer wenn wir im K17 sind, streifen wir durch die Gassen und suchen die ranzigste Döner Bude, die wir finden. Den Laden den wir gefunden haben, hatte nur noch Chicken – Döner, was natürlich Schade war, denn das Hauptbewertungskriterium für den ranzigsten Döner ist, es muss Kalbsfleisch sein, um die Bewertbarkeit zu wahren. Der Döner da war aber auch nicht gerade Lecker, aber naja was solls. Anschließend ging es zurück zum K17, da spielte gerade Each Soul. Ich bin ja echt viel gewöhnt, aber so eine Scheiße zieh ich mir nicht lange rein. Instrumental ging die Band ja halbwegs, aber wenn die Band nicht bald ihren Sänger rauskicken, wird die nie eine CD verkaufen. So eine Power Metal mäßige Gesangslusche, grauenhaft.

Ergebnis dieses Battle’s war: Opossum hat es geschafft und ist damit im Halbfinale.

Bis dahin, wir sehen uns dann zum Halbfinale.

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